Schutz- und Sicherheitsberufe

Berufstätige im Bereich Schutz und Sicherheit regeln den reibungslosen Ablauf bei Veranstaltungen und Orten mit großen Menschenaufkommen oder Schlichten bei Konfliktsituationen. Der Umgang mit Menschen gehört also zur Tagesordnung. Dabei sind die Emotionen und Stimmungen breit gefächert, von einem friedlichen Bettler, der des Platzes verwiesen muss, bis hin zu Verkehrssündern die Ihr Fehlverhalten nicht einsehen wollen und aggressiv reagieren.
Grade bei einem Fußballspiel im Stadion kommt den Polizisten und Fachkräften für Schutz und Sicherheit eine große Verantwortung zu. Sie regeln den Ein- und Auslass der Gäste, kontrollieren Tickets, aber vor allem sorgen sie für die Sicherheit der Zuschauer. Da oftmals Gewaltpotenzial von Teilen der Fans ausgeht, versuchen sie diese im Vorfeld auf Distanz voneinander zu halten, und kontrollieren sie auf mögliche Gegenstände die als Waffe oder Wurfgeschoss benutzt werden könnten.
An öffentlichen Plätzen die wir häufig besuchen, sind Schutz und Sicherheitsleute oft zu finden. Zum einen geben sie, beispielsweise den Fahrgästen in einem Bahnhof, durch Ihre Präsenz ein Gefühl von Sicherheit, zum anderen kontrollieren sie Fahrkarten, lösen Konfliktsituationen und achten auch sonst auf verschiedenste Situationen, in denen Hilfe gebraucht wird.
Da Schutzkräfte immer im Team unterwegs sind, solltest du Teamfähigkeit auf jeden Fall mitbringen. Zudem solltest du auch in Stress- und Konfliktsituationen ruhig und sachlich bleiben können. Durch gute Argumente werden Straftätern oftmals schon „die Handschellen gelegt“. Ein sicheres Auftreten und ein guter Umgang mit der Sprache sind, grade in solchen Fällen, unabdingbar. Während des Wach- und Streifendienstes gilt es stets ein wachsames Auge zu haben und möglichen Gefahrensituationen oder einer Eskalation vorzubeugen.
Welche Eigenschaft du außerdem mitbringen musst ist Flexibilität, und das zeitlich wie räumlich. Im Polizeibereich arbeitest du im Früh-, Spät- und Nachtdienst und wirst, je nach Notwendigkeit, in verschiedenen Polizeistationen eingesetzt.
Für Polizeibeamte im mittleren Dienst ist das Abitur vorausgesetzt, für Fachkräfte für Schutz und Sicherheit reicht der Hauptschulabschluss. Die möglichen Aufstiegsmöglichkeiten in Führungspositionen haben beide Berufsbilder gemeinsam. Dabei werden die verschiedenen Einsatzteams koordiniert und mit Anweisungen versorgt. Ein Studium ist ebenfalls in beiden Bereichen möglich.
Um bei der Polizei anfangen zu dürfen muss ein Einstellungstest absolviert, sowie ein gültiges Sportabzeichen vorgelegt werden.

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